Thomas Meyerhöfer

Thomas Meyerhöfer

Thomas Meyerhöfer, geboren 1962 in Stuttgart, ist ein Schriftsteller, der filmt, fotografiert und malt. Er ist Verfasser zahlreicher Essays und Kurzgeschichten, Dokumentarfilmer, Podcaster und Blogger.
„Freiheit für Peggy Brown“ ist sein erster Roman.

So klingt die technische und unpersönliche Variante.
Die etwas persönlichere geht so:

Vor vier Jahren hätte ich es nicht für möglich gehalten, jemals wieder zu schreiben, geschweige denn eine Kamera in der Hand zu halten. Damals – in gesundem Zustand – sah mein Schreibtisch aus wie ein Gebirge: hohe Bücherstapel, allüberall vollgekritzelte Post-it-Zettel, träge vor sich hinblinkende Ladegeräte und irgendwo dazwischen das Notebook- vermutlich am Aufladen. Für mich war´s genau die richtige Umgebung – herausfordernde Projekte, Begegnungen mit interessanten Menschen, Einblicke in die Lebensgeschichten anderer, das Sprechen vor vielen Zuhörern.

Also alles andere als langweilig.

Im Mai 2012 veränderte sich das schlagartig: Ein Monster brüllte durch meinen Körper, kurze Zeit später verließ es seine Höhle und besetzte alle wichtigen Schaltstellen. Über meine Gegenwehr konnte es nur lachen und ließ mich wissen, wer ab sofort das Sagen hat. Im Frühsommer des darauffolgenden Jahres zeigte die Depression ihr hässlichstes Gesicht. Es folgten Rückzug, Einsamkeit, Schweigen.

Das soll als Beschreibung genügen.

Heute, über vier Jahre später, treibt das Monster noch immer sein Unwesen; es verbringt seine Zeit mit fiesen Spielen und spuckt seine Drohungen in mein Gehirn. Trotzdem schaffe ich es ab und zu, mich seinem Zugriff zu entziehen. Irgendwann und viel zu schnell fällt der Bestie mein Verschwinden auf und sie übernimmt wieder das Kommando.

So ist das. Das Leben hat sich verändert und verändert sich weiter. Wie und wohin… wir werden sehen.

In meinen „besseren Zeiten“ schreibe ich manchmal einen Blogbeitrag, fotografiere oder produziere einen kleinen Film. Dass ich dabei auch auf Gott zu sprechen komme, ist mir ein Bedürfnis. Er ist Teil meines Lebens und ein wichtiger Begleiter auf der Reise durch die Zeit. Dass er mich in den Tiefen tröstet und die Dunkelheit mit mir teilt, rechne ich ihm extrem hoch an.

Autor

Freiheit für Peggy Brown

Freiheit für Peggy Brown

Wie weit würdest du gehen, um deine Vergangenheit zu kennen?

Peggy hat mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen, obwohl sie diese gar nicht kennt. Um ihr geschichtsloses Leben zu ertragen, versteckt sie sich hinter einem Panzer aus Fett. Wird ihr Verlangen nach Liebe und Glück zu heftig, kommt die magische Formel zum Einsatz. Mit ihr kann sie Gefühle abtöten und die Gefahr ist vorüber.

Es braucht nur eine Stunde, um Peggys ereignisloses Leben auf den Kopf zu stellen: Zuerst verprügelt sie ihren Abteilungsleiter, kurze Zeit später tauchen gespenstische Gestalten auf und bedrängen sie mit qualvollen Szenen. Es sind Bilder von einem kleinen Mädchen, das von seinen Eltern betrogen, geschlagen und hintergangen wird.
Es kommt zu einem Kampf auf Leben und Tod. Da taucht ein Unbekannter auf und bietet Peggy an, sie im Kampf gegen die Dämonen zu unterstützen.

Wer ist dieser Fremde und woher weiß er so viel aus Peggys Leben?

Ein Stück vom Himmel

Ein Stück vom Himmel
erzählen, um zu erinnern

„Ein Stück vom Himmel“ ist ein Bilderbuch, ein Lesebuch und ein Filmbuch.

Es sind Geschichten zum Lesen, zum Sehen und zum Nachmachen – wobei natürlich nicht jeder den Atlantik in einem kleinen Segelboot überqueren muss, um Gott zu begegnen. Dafür reicht auch ein kleines Dorf im Westerwald. Und für die Gedanken über den Sinn des Lebens und den Glauben braucht es keinen Aufenthalt im sterilen Innenraum eines Rettungswagens.

Diese und andere Erzählungen finden sich in „Ein Stück vom Himmel“, unterstützt und begleitet durch eindrückliche Fotostrecken und Filmaufnahmen.

www.einstueckvomhimmel.de

YouTuber

Fotograf

Erzähler

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