Im Hospiz. Den Himmel in Sichtweite
Heinrich ist 39 Jahre alt. Er liegt im Hospiz und weiß nicht, wie viel Zeit ihm noch bleibt.
Im November 2024 erhält er die Diagnose Darmkrebs – bereits mit Metastasen in Lunge, Leber und Wirbelsäule. Es folgen Chemotherapien, Bestrahlungen, eine Operation und viele Monate voller Schmerzen.
In diesem außergewöhnlichen Gespräch erzählt Heinrich von seinem Kampf ums Leben, von Zweifeln und von der Frage, warum Gott diesen Weg zulässt.
Er erzählt von seiner Sehnsucht nach dem Himmel und von der Hoffnung auf ein Leben ohne Schmerzen und Schläuche. Gleichzeitig spricht er über das Schwerste: seine Frau, seine Kinder und seine Geschwister zurückzulassen.
Heinrich hat keine Angst davor, Jesus zu begegnen. Seine größte Gewissheit ist, dass Gott ihn auf seinem Weg nie losgelassen hat – auch nicht in den dunkelsten Momenten.
Und er richtet einen eindringlichen Wunsch an uns: Konflikte und Versöhnung nicht auf später zu verschieben. Nicht zu warten, bis keine Zeit mehr bleibt.
Auf sein Plakat würde Heinrich schreiben:
„Jage dem Frieden nach.“




