Unser Kind lebt im Himmel
Vanessa und ihr Mann erwarten ihr erstes Kind.
Doch bei einer Untersuchung verändert ein einziger Satz ihr Leben: Die Ärzte sehen schwere Auffälligkeiten – mit hoher Wahrscheinlichkeit wird ihr Sohn die Geburt nicht überleben.
Wenige Tage später steht die Diagnose fest: Trisomie 18. Nicht lebensfähig.
Von diesem Moment an trägt Vanessa ihren Sohn Immanuel weiter. Zehn Wochen voller Nähe, Schmerz, Gebet und der Frage, wie man Liebe festhält, wenn Zeit so begrenzt ist.
Die Geburt wird eine stille Geburt. Und trotzdem beschreibt Vanessa den Kreißsaal als erfüllt von Frieden. Sie halten ihren Sohn, baden ihn, lernen ihn kennen – bevor sie ihn wieder loslassen müssen.
Kurz vor der Beerdigung schenkt Gott ihr ein Bild: Jesus als Hirte.
Und in seinen Armen ein gesundes, fröhliches Baby, das ihr zuwinkt.
Für Vanessa ist klar: Das ist Immanuel.
Ihre Plakataufschrift sagt genau das, was sie erlebt hat: „Ich weiß, wie du dich fühlst. – Gott“
Vanessas Geschichte zeigt, wie Glaube trägt, wenn das Leben zerbricht – und wie Hoffnung bleibt, selbst im Abschied.




