Als unser Sohn nicht mehr zu Hause bleiben konnte

Ulli bekommt als junge Frau eine Diagnose, die ihren Traum von einer eigenen Familie fast unmöglich erscheinen lässt. Doch kurz nach der Hochzeit wird sie überraschend schwanger – ein Geschenk, das sie bis heute als Wunder Gottes betrachtet.

29. Juni 2026

Mit der Geburt ihres Sohnes beginnt jedoch ein Weg, den sie sich nie vorgestellt hätte. Depressionen nach dem Kaiserschnitt, ein außergewöhnlich aktives Kind, unzählige Konflikte, ADHS, Jugendamt, Therapien und schließlich der Schritt in eine Jugendhilfeeinrichtung bringen die Familie immer wieder an ihre Grenzen.

Trotz aller Zweifel, Tränen und schlaflosen Nächte hält Ulli an einer Überzeugung fest: Gott lässt Menschen nicht allein. Offen erzählt sie von Momenten, in denen sie keine Kraft mehr hatte, von der Unterstützung ihrer Familie und davon, wie Hoffnung selbst dann wachsen kann, wenn scheinbar nichts mehr nach Plan läuft.

Ein bewegendes Gespräch über unerwartete Wunder, die Herausforderungen des Familienlebens und einen Glauben, der auch im Gegenwind trägt.

Auf ihr Plakat würde Ulli schreiben: „Auch wenn du es nicht willst, Jesus hat dich lieb.“ Ein Satz, der zu ihrer Geschichte passt: nicht glatt, nicht brav, nicht fromm verpackt – sondern direkt hinein in das Leben, auch dorthin, wo Menschen an ihre Grenzen kommen.


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