Das große NEIN über meinem Leben
Schon als Kind wächst Damaris mit dem Gefühl auf, nicht gewollt zu sein.
Auf dem Bauernhof muss sie früh Verantwortung übernehmen; für ihre eigenen Bedürfnisse bleibt wenig Raum. Sexuelle Gewalt durch ihren Großvater und später ihren Onkel hinterlässt tiefe Spuren. Als Damaris Jahre später davon erzählt, glaubt ihr lange niemand.
Im Erwachsenenleben kommen Ängste und Depressionen dazu. Nach der Geburt ihrer Tochter wird selbst der Alltag zur Überforderung. Damaris spricht offen über Einsamkeit und die langen Jahre, in denen selbst kleine Schritte viel Kraft kosten.
Auf ihrem Plakat steht: „Der Herr, der dich sieht.“ Damaris verbindet diesen Satz mit Hagar, die in einer ausweglosen Lage erlebt, dass Gott sie wahrnimmt. Für Damaris ist es eine Zusage: Ihre Geschichte und ihr Schmerz bleiben nicht ungesehen.




