Ein Drogendealer in der Geschlossenen
Michael ist 16, als er nach einem lebensbedrohlichen Erlebnis in die Drogenszene abrutscht, selbst konsumiert und schließlich als Drogendealer Teil eines organisierten Drogenrings wird.
Nach seinem Ausstieg landet er in der Psychiatrie: Klinikaufenthalte, Fixierungen, starke Medikamente und eine Diagnose prägen sein Leben über Jahrzehnte.
Michael zieht sich völlig zurück, leidet unter Ängsten, Depressionen und den Bildern seiner Vergangenheit. Er randaliert, zerstört seine Wohnung, flieht nach Prag und lebt zeitweise auf der Straße.
Auf Michaels Plakat steht: „Gott sucht das Verlorene.“ Ein Satz, der seine eigene Geschichte zusammenfasst: Auch wer am Abgrund steht und für sich selbst längst keinen Ausweg mehr sieht, ist noch nicht abgeschrieben.




