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Ein Kurzurlaub. In Österreich. Das Zimmer ist super, der Himmel über den verschneiten Berggipfeln explodiert im Postkartenblau. Die Stimmung könnte nicht besser sein.

An der Rezeption vom Hotel muss ich noch Name, Anschrift, Kennzeichen vom Auto und Telefonnummer hinterlegen. Für die Unterlagen …
„Zimmernummer?“, fragt die bedirndelte Dame hinterm Tresen.
„007“, sage ich wahrheitsgemäß.
Ihre…

Der Autobahnabschnitt zwischen Aschaffenburg und Gießen gehört zu meinen Favoriten. Weil: kaum Verkehr, kein Stress, kein Stau. Freie Fahrt für genervte A99 und A9 und A3 – Geschädigte. Vielfahrer wissen: Die Strecke Salzburg-München-Nürnberg-Würzburg ist ein NO-GO. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Draußen wird’s frischer. Der Nebel zeigt sich immer öfter und die Blätter begeben sich auf ihre letzte Reise. Alleingelassene Ex-Laubbäume strecken ihre nackten Äste gen Himmel und warten auf den Frühling.

Er kann kein Französisch.

Hat in Neubrandenburg sein Herz verloren: an den Traumjob und die Traumfrau.

 

Nicht geplant und doch passiert: Umzug nach Montpellier - eine Stadt fast in Sichtweite vom Mittelmeer.

Der schöne Schein trügt: Die Kriminalitätsrate ist enorm, die Sprache schwierig, der Neuaufbau schwer.

 

Ich habe ihn gefragt, wieso er Deutschland verlassen hat.

Warum er diese Umgebung…

Vor gefühlt fünftausend Jahren … als der junge Thommy M in Uniform seine Mitbürger schützte, nachts durch Stuttgarts Straßen streifendienste; große Parks durchwanderte, weil in den zurückliegenden Monaten viele sexuelle Übergriffe gemeldet wurden; zusammengepfercht mit seinen Kollegen in dunkelgrünen Mannschaftswagen hockte, um bei schweren Ausschreitungen die eskalierte Lage wieder zu beruhigen …

An einem ganz normalen Arbeitstag wurde sie ohnmächtig. Der Kindergarten, in dem sie arbeitete, war auch der, wo sie als kleines Mädchen ihre Zeit verbrachte.

Vergangene Woche demonstrierten wieder Hunderttausende auf den Straßen unserer Republik, um auf den fortschreitenden und immer schneller werdenden Klimawandel aufmerksam zu machen. Greta Thunberg, Frontfrau der FFF-Bewegung, stand auf der Bühne vor dem Reichstag in Berlin und wiederholte ihre eindringliche Message: „Ohne schnelles Handeln haben wir keine Zukunft!“

Er saß in seinem Büro, als der Anruf kam. Seine Frau schrie aus dem Hörer. Er solle sofort kommen. Es sei etwas schlimmes passiert. Ihr Sohn vergewaltigt, liege zuhause, schluchze nur.